Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
162
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nach Böhmen, als »ach Bayer», offen. ZirAnsehung der Wahl dieser Wege, kam aliesdarauf an, wo sich Tilly hinzog; denn dessenArmee durste sich Gustav Adolf nicht in,Nucken stehen lassen. Maximilian wünschteden Schweden den Eingang in sein Land znverwehren. Tilly mußte daher seine Stellungan dem Lech nehmen.

Gustav Adolf kam, als er (im Marz16Z2) dem Tilly nachrückte, nach Nürnberg.Mit dieser Stadt, einer der ersten unterden damahligen Handelsstädten Deutschlands,hatte der schwedische König schon damahls,als er sich noch in Pommern befand, eineVerbindung geschlossen. Um so lebhafterwar die Freude, welche Nürnbergs Einwoh-ner über drsscn Anwesenheit empfanden.Der Magistrat überreichte ihm zwey großesilberne Becher, welche ein Bild der Erdku-gel vorstellten. Von Nürnberg rückte GustavAdolf nach Donauwerth. Die zahlreiche Be-sahung dieser Stadt stand unter dem Befehledes Herzogs Rudolf Maximilian vonSachsen - Laucnburg, dessen Entschlossenheitdurch die ernstlichen Velagerungsanstalre» der

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