Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
157
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nchii'.lich die Jesuiten, ließen nicht nach, dieGefahr, mit welcher Gustav Adolfs glücklicheUnternehmungen die ganze katholische Chri-stenheit bedroheten, recht fürchterlich vorzu-stellen. Der große König konnte, als erBainberg erobert hatte, ohne große Hinder-nisse, durch die Qberpfalz in Bayern ein-dringen, und einen seiner Hanptsciude, denKurfürsten Maximilian, in eine große Ver-legenheit versehen. Er konnte von Bayernaus in Oestreich vorrücken. Aber anstattdiesem Plane, der vielleicht das Ende desKrieges beschleunigt hätte, zu folgen, be-schafftigte er sich vielmehr mit der Eroberungder Rheinländer. Die Hoffnung, die sichFriedrich V machte, zum Besitze seiner denSpaniern entrissenen ttntcrpfalz zu gelangen,blieb unerfüllt, und Gustav Adolf wies dieVorstellungen, die ihm der englische Gesandtedeswegen machte, mit bittern Klagen überdie Unthatigkeit seines Hofes zurück. Wah-rend daß man seinen Anzug gegen Bayernund Oestreich erwartete, machte er zu einerUnternehmung gegen Elsaß und Lothringenernstliche Anstalten.

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