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Diese Anstalten erregten nun aber, selbstin Frankreich , dem bundesverwandtcn Staate,selbst bey dem Minister Richelieu, ein leb-haftes Mißtrauen. Es gewann das Anschn,als wenn Gustav Adolf den Hugucnotten,mit deren Unterdrückung Richelieu damahlsbeschäfftigt war, zu Hülfe kommen, als wenner also gegen die katholische Religion über-haupt Krieg führen wollte. Ilm ihn nun zueiner deutlichern Erklärung seiner Gesinnun-gen zu nöthigen, versprach der schlaue Ri-chelieu allen den lizistischcn Fürsten, die derVerbindung mit dem Kaiser einsagen wür-den, von Seiten der Schweden eine völligeNeutralität. Zu diesen Fürsten rechnete ervornehmlich auch den Kurfürsten von Bayern,der, wegen der ihm nicht zuverlässig schei-nenden Gesinnungen des Kaisers, mit Frank-reich heimlich in Unterhandlungen begriffenwar. Wegen dieser Unterhandlungen glaubteer auch, auf Frankreichs Vermittlung zwi-schen ihm und dem Könige von Schwedenrechnen zu dürfen. Richelieu wünschte ihmdaher die Neutralität gewahren zu können.Er schickte in dieser Absicht einen besondernGesandten an den König. Allein Gustav
Adolf,