gen sollt-, ward eine Beut- der stürmischenOstsee.
Auf die Ucbergabe von Maynz folgtedie Eroberung des ganzen umliegenden Land-striches. Uebcrall mußten die Spanier wei-chen. Selbst Mannheim kam in die Gewaltdes Königes von Schweden, weil HerzogBernhard die Nachlässigkeit seines Oberbe-fehlshabers glücklich benutzte. Die abgehär-teten Schweden, die den Feldzug auch wah-rend eines großen Theiles des Wintersfortsetzten, schienen unwiderstehlich. Endlichgönnte ihnen Gustav Adolf die für ihre er-schöpften Kräfte nöthige Ruhe. Er selbstwählte die Stadt Maynz zu seinem Aufent-halte, und der Besitz derselben schien fürihn so wichtig, daß er ihren Festungswerkennicht allein die grüßte Vollendung gab, son-dern auch bey dem Einflüsse des Mayns dieCittadellc Gustavsburg anlegte, die im ge-meinen Leben Pfaffenraub und Pfaffenzwanggenennt wurde.
Aber eben die Pfaffen, deren harte Be-handlung diesen Nahmen erzeugte, und vor-nehmlich