Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
113
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neralsalvc zu geben. In der Uebercilungvergaßen es die Artilleristen, daß die Kano-nen scharf geladen waren. Zum großenSchrecken der Berliner flogen nun Kugelnauf ihre Dächer, die einige Giebel beschä-digten. Auch am folgenden Tage konnte derKurfürst lange zu keiner Entschließung kom-men, bis die ernstlichen Erklärungen desKöniges sie ihm endlich abnöthigten. Span-dem erhielt eins schwedische Besatzung.

Gustav Adolf wurde nun durch nichtsmehr gehindert, seinen Marsch nach Sachsenanzutreten. Wenn er aber seinen Weg nichtdurch das ausgezehrte Lüncburg nehmen wollte,so mußte er entweder bey Dessau oder Mit-tenberg über die Brücken gehen, und hierzuwar ihm die Einwilligung des Kurfürsten vonSachsen unentbehrlich. Dieser hatte abermehr als einen Grund, der ihn von einerVerbindung mit dem Könige von Schwedenzurückhielt. So sehr sein Hofprcdiger Hoeseine Ergebenheit für den Kaiser zu vergrö-ßern suchte, kso wenig cntgieng es doch sei-nem Gefühle, daß Ferdinand II den Unter-gang der protestantischen Religion zur AbsichtEallettiWeltg. i^kTH. H zu

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