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zu haben schicu. Voruchinlich aber kränktees ihn, daß der kaiserliche Prinz LeopoldWilhelm seinem Sohne August das scböneHerzogthum Magdeburg entreißen wollte.Den Unwillen, den er darüber empfand,feuerte sein Feldmarschall von Arnheim nochstarker an. Dieser Feldherr, Wald'minsehemahliger vertrauter General, fand dieseGelegenheit, ihn an dem Kaiser zu rücken,sehr erwünscht. Da es ihm nun gelungenwar, sich Johann Georgs Vertrauen zu er-werben, so gab er ihm den Rath, demKaiser mit einer Verbindung mit Schwedenzu drohen. Diese Verbindung mußte deinKaiser um so furchtbarer erscheinen, jcmchrdie Gewißheit, daß die übrigen protestanti-schen Fürsten an Sachsen sich anschließenwürden, voraus zu sehen war. JohannGeorg sollte aber diese /Drohungen nur be-nutzen, um seinem Sohne das Erzstifc Mag-deburg zu retten; er sollte also die Verbin-dung mit dem Könige von Schweden nichtwirklich abschließen, sondern sich vielmehrzum Oberhaupte einer dritten Parthey, derprotestantischen, auswerfen, um den fürDeutschlands Verfassung gefährlichen Ent-würfen