Plünderungen und Mißhandlungen mit Ge-malt zurücktreiben sollte. Aber die Furchtvor dem Kaiser war Ursache daß er sich nichtentschließen konnte, sich des Beystandes desKöniges von Schweden zu bedienen, um dieKaiserlichen aus seinem Lande ganz zu ent-fernen. Er versagte dem Könige den Durch-marsch durch Küstrin. Da Gustav Adolfhier gegen die Kaiserlichen, die sich im Be-sitze von Frankfurth an der Oder befanden,nun nicht weiter mit Sicherheit vordringenkonnte, so wendete er sich nach Pommernzurück, um die Eroberung dieses Lasides zuvollenden.
Hierdurch gewann Tilly Zeit, die durchDeutschland zerstreuten kaiserlichen Truppenin ein Heer zusammen zuziehen. Alles Kriegsivslk, was er zusammenbrachte, beiicf sichaber nicht höher, als auf 20000 Mann.Mit diesen rückte er, in der Mitte des Win-ters, bis nach Frankfurth, wo er sich mitdem Neberrcst der schaumburgschen Armee ver-einigte. Dem Fcldmarschall Schaumburgübertrug er die Aussicht über die Vertheidi-gung der niit 8000 Mann besetzten Stadt
Frank-