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nicht entziehen durfte. Zu Barwalde, in derNeumark/ wo er sein Hauptquartier hatte,schloß er (i6zi Jan.) mit Nichclieus UntersHändler Charnace, der eine große Geldsum-me mitbrachte, einen Subsidicntractat. Gu-stav Adolf machte sich verbindlich, für 400000französische Thaler, die ihm in zwey Termi-nen bezahlt werden sollten, 5 Jahre hindurchZ0O00 zu Fuß und 6oOO zu Pferde zu stel-len. Mit seiner Kricgscasse wuchs auch zu-gleich seine Armee. Der Zustand der Kai-serlichen wurde indessen immer trauriger. Al-ler LebenSmittel, und alles Geldes beraubt,rotteten sie sich nebst ihren Officicrcn inSchaaren von Hunderten zusammen, um,durch Verkleidung unkenntlich, ihre Plünde-rungen und Verwüstungen, um ihre abscheu-lichen Ausschweifungen desto unaufhaltsamerfortsetzen zu können. Ihr FeldmarschallSchaumburg befand sich so wenig im Stan-de, ihrem zuchtlosen Muthwissen Gränzenzu setzen, daß er abdanken wollte. Der Kur-fürst von Brandenburg mußte endlich, umseine Unterthanen aus diesem bejammerns-würdigen Zustande herauszurcissen, den Be-fehl ins Land ergehen lassen, daß man die
Plün-