Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
51
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sen gehörten besonders auch die Geistlichen,die ihren Aerger und Unwillen über dieKipper und Wipper ganz laut von den Kan-zeln äusserten; die die Kipper und Wipper vondem Genusse des Abendmahles ausschließenwollten; die das gemeine Volk so in Wuthversetzten, daß es den Kippern und Wippernmit dem Tode drohcte. Zu Wittenberg,Halle, Magdeburg, Eislcben, und in andernStädten, übte der Pöbel gegen die Kipperund Wippcr wirklich Gewaltthätigkeiten ans.Selbst die in der Lausitz stehende kursächsischeArmee drohcte, des schlechten Geldes wegen,mit einer Empörung. Zwar suchte der Kur-fürst von Sachsen der öffentlichen Sicherheitder Kipper und Wippcr durch ein Gencral-mandat, welches die Prediger von den Kan-zeln ablesen mußten, zu Hülfe zu kommen.Vielleicht schonte er sie deswegen, weil seinbekannter Hofprcdigcr, der D. Hoc, wiemm ihm Schuld gab, der eigennützigen Be-schäfftigung der Kipper und Wippcr sichselbst nicht schämte, weil selbst ein Professorder Theologie zu Wittenberg, der D. Meis-ncr, so fleißig kippte und wippte, daß ersich ein ansehnliches Vermögen erwarb. AberD 2 die