Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
50
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etwas zu verkaufen hatten, den Werth ihrerWaaren verhältnismäßig steigerten, daß dieTheuerung eine ungeheure Höhe erreichte.Zu Leipzig mußte (1622 Sepr.) wo der alteReichsthalcr zwischen 10 und 11 Güldenstand, der Scheffel Weihen mit zz, Kornmit 24, Haser mit 12 Gülden, ein PstindSchweinefleisch mit 12, Rindfleisch mit 8,Schöpsenfleisch mit 7 Groschen, ein PfundButter mit 1 Gülden, bezahlt wurden. ZuChemnitz, im Erzgebirge, kostete ein ScheffelKorn 42, in Thüringen Z2 Gülden. EineKuh wurde mit 200- ein Pferd von mittle-rer Güte mit Z500 Gülden bezahlt. DieseTheurung versetzte nun diejenigen, die vonbestimmten Einkünften leben mußten, in diedrückendste Verlegenheit. Zwar sahen dieFürsten und ihre Rathe die Nothwendigkeitein, die Besoldungen ihrer Diener zu ver-mehren, und ihnen aufferordentlichc Quar-tale zahlen zu lassen. Dieß konnte aber,bcn dem großen Aufwandc, den der Kriegschon ohnedieß den Casscn der Fürsten zu-walzte, unmöglich im gehörigen Verhaltnissegeschehen. Die Menge der Unzufriedenenblieb daher noch immer sehr groß. Zu die-sen