Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
38
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Die Kriegsmacht, die sich für ihn inBewegung setzte, wäre, von einem einzigenklugen und erfahrnen Feldherrn gelenkt, großgenug gewesen, um nicht nur die Unterpfalzwieder zu erobern, sondern auch FriedrichsLage überhaupt zu verbessern. Seinen Bun-desgenossen standen jetzt blos noch die Ligucund Maximilian entgegen. Der lctztre schiensich damit zu begnügen, die Oberpfalz erobertzu haben, und Tilly, der Oberbefehlshaberder ligistischcn Armee, konnte den Bundes-genossen Friedrichs nicht Kräfte genug entge-gensetzen. Die Spanier waren nun wiedermit den Hollandern beschafftigt. Der Kaiserbrauchte seine Armee gegen den Bethlcn Ga-bor, der, nachdem die Zeit des Waffenstill-standes verstrichen war, Niederungen: vonneuem überschwemmte, und sich zu Prcsburgdie Krone aufsetzen ließ. Bucquoi mußtedaher Böhmen verlassen, um sich dem Beth-lcn entgegenzustellen. Der brave Feldherrward in der Belagerung von Neuheusel (1621Jun.) ein Opfer seines Muthes. Dampicrhatte schon früher, vor Presburg, seinen Todgefunden. Bethlcn, an welchen sich Thurnnebst den gcflüchtctcn Böhmen anschloß, drang

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