bis an die östreichische Gränze vor. Hättensich Friedrichs Bundesgenossen damahls gleich-falls recht thätig bewiesen, so würde sichFerdinand in einem sehr lebhaften Gedrängebefunden haben. Ihre Kriegsanstalten ge-riechen jedoch nicht eher zur Vollkommenheit,als bis Bcthlcn (im Dec.) mit dem Kaisereinen vortheilhnftcn Vergleich geschlossen hatte.Nun befand sich aber der Kaiser in demStand, die Unternehmungen in Deutschlandmit gröficrm Nachdrucke zu unterstützen, undFriedrichs Bundesgenossen hatten bald Ursa-che, die traurigen Folgen ihrer Langsamkeit,und ihrer geringen Einstimmung, zu fühlen.
Jeder derselben wollte seine eigne Rollespielen. Strcifzüge, auf welchen Raub undBeute zu erwarten waren, schienen ihreHauptsache zu seyn. Mansfcld gicng, anstattdie Pfalz zu vertheidigen, nach Elsaß, weilihm und seinen Soldaten die Reichthümerdes herrlichen Landes entgegen lachten. DerHerzog Christian begann seine kriegerischenUnternehmungen mit der Plünderung undBrandschatzung der wcstphälischcn Stifter.Aus der Domkirche zu Münster nahm er die
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