Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
37
Einzelbild herunterladen
 

Z7

er (1622 April) bey Wiseloch, und mmkonnte er ziemlich ungestört die rheinischenStifter plündern und brandschatzen.

Mansfelds Entschlossenheit schien denBundesgenossen Friedrichs neuen Muth ein-zuflößen. Der Markgraf Georg Friedrichvon Baden sammelte ein neues Heer von 75bis 20000 Mann, an welches sich der Her-zog Wilhelm von Weimar anschloß. DerKönig Christian IV von Dänemark, der vonJacob I von Großbritannien, seinem Ver-wandten, und von den niedcrsachsischcn Für-sten, zur Rettung Friedrichs und der prote-stantischen Religion aufgefordert wurde, rü-stete sich mit Eifer zum Kriege. Schon jetztaber bewies sich der Herzog Christian vonBraunschwcig, ein junger Fürst voll Muthund Kühnheit, von seinem Jünglingsalter anin den niederländischen Kriegen gebildet, un-gemein thatig. Der Kaiser wollte ihm denBesitz des Bisthnms Halbcrstadt entziehen.Friedrich wagte es bey diesen günstigen Aus-sichten, sich durch die Niederlande und durchFrankreich nach der Pfalz zu schleichen.

Die