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er (1622 April) bey Wiseloch, und mmkonnte er ziemlich ungestört die rheinischenStifter plündern und brandschatzen.
Mansfelds Entschlossenheit schien denBundesgenossen Friedrichs neuen Muth ein-zuflößen. Der Markgraf Georg Friedrichvon Baden sammelte ein neues Heer von 75bis 20000 Mann, an welches sich der Her-zog Wilhelm von Weimar anschloß. DerKönig Christian IV von Dänemark, der vonJacob I von Großbritannien, seinem Ver-wandten, und von den niedcrsachsischcn Für-sten, zur Rettung Friedrichs und der prote-stantischen Religion aufgefordert wurde, rü-stete sich mit Eifer zum Kriege. Schon jetztaber bewies sich der Herzog Christian vonBraunschwcig, ein junger Fürst voll Muthund Kühnheit, von seinem Jünglingsalter anin den niederländischen Kriegen gebildet, un-gemein thatig. Der Kaiser wollte ihm denBesitz des Bisthnms Halbcrstadt entziehen.Friedrich wagte es bey diesen günstigen Aus-sichten, sich durch die Niederlande und durchFrankreich nach der Pfalz zu schleichen.
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