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ihm, nach der damaligen Art, niemals schwerwerden, ein ziemlich beträchtliches Heer blosvom Rauben und Plündern zu erhalten.Seine Soldaten, die er nicht bezahlen konnte,hatten seinen Zufluchtsort in Böhmen, dieStadt Pilsen, an den Kaiser verkauft.Mausfeid eilte hierauf nach der Oberpfalz,wo er, größtenthcils von abgedankten Unions-truppcn, bald wieder eine Armee von 2000?Mau» zusammenbrachte, an welche sich derHerzog Wilhelm von Weimar mit z6cee)Mann anschloß. Schon waren die fränki-schen Stifter, wegen Mansfelds Plünderungenund Brandschahuugen, in der lebhaftesten Be-sorgnis, als die ligistische Armee unter Tillyden Mansfeld so sehr in Verlegenheit setzte,daß er auch diesen Schauplatz seiner Thätig-keit verlasse» mußte. Ein kühner und schlauerMarsch brachte ihn, während daß er denTilly durch Vcrglcichsunterhandluugen täusch-te, nach der llntcrpfalz. Gerade kam ernoch zu rechter Zeit an, um die Stadt Fran-kenthal , die von dem spanischen GeneraleCordova belagert wurde, zu retten. DenGenera! Tilly, der fast zu gleicher Zeit mitihm in der Pfalz angekommen war, schlug