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Armee, die sich kaum auf Z400O Mannbeliefen, wurden schlecht bezahlt, undlitten an allen Bedürfnissen Mangel. Die-sen Mangel suchten sie durch Rauben undPlündern zu ersehen. So gereichten siedenen, die sie bcschühcn sollten, bald zurLast. Diese Soldaten wurden aber auch vonunzufriedenen Feldherren augeführt. Frie-drich, der selbst noch gar keine Kriegscrfah-rung hatte, ernennte den Fürsten Christianvon Anhalt-Bernburg zum Oberbefehlshaberseines Kricgsvolkes. Dieser, der schon diedeutschen Schaarcn, die (1591) dem KönigeHeinrich IV, und den Hugucnotten zu Hülfe,nach Frankreich gezogen waren, ins Feld ge-führt, und, als Friedrichs Statthalter in derOberpfalz , eine unerschütterliche Anhänglich-keit für denselben bewiesen, auch die FestungIülich erobert hatte, schien seines Vertrauensnicht unwürdig; allein Thurn und Mans-fcld fühlten sich doch sehr gekränkt, daßsie dem Befehle desselben unterworfen seynsollten.
Ganz anders waren die KriegsanstaltenFerdinands II beschaffen. Seine Kriegskasse
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