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erhielt an einer Million Gulden, die Phi-lipp III von Spanien ihr widmete, einenbeträchtlichen Zufluß. Auch rückte ein Heervon 25000 Mann, von Spinola geführt,gegen Friedrichs pfälzische Erblandc an. DieLigue betrachtete Ferdinands Sache als einefür die ganze katholische Christenheit wich-tige Angelegenheit. Ihr Oberhaupt, der denVetter Friedrich an Klugheit weit übertref-fende Herzog Maximilian von Bayern, Fer-dinands Schwager und Jugendfreund, einwarmer Verehrer des katholischen Kirchcn-svstcms, schloß mit jenem ein besondresBündniß, das, wie er, ohne tiefe Politik,voraussehen konnte, feinem Hause zum Vor-theile gereichen mußte. Er sammelte ausseinen eignen Mitteln eine Armee von 25000Mann, die den Grafen Johann Tzcrklasvon Tilly zum Oberhaupte hatte. DerKurfürst Johann Friedrich von Sachsen, derbereits 20000 Mann unter seinen Fahnenzahlte, ließ sich von seinem Hofpredigcr, demD. Hoe, einem Oestreichcr, zur Verbindungmit dem Kaiser bereden. Der Pabst bewil-ligte dem Kaiser, gleichsam als wenn voneinem Kreutzzuge gegen Ungläubige die Rede
wäre.