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raffe. Zwar rechnete er darauf, daß ihiysein Schwiegervater Jacob I mit Geld unsterstützen würde; aber er rechnete ans dieseUnterstützung vergeblich. Eben so tauschtesich Friedrich in seiner Erwartung von dem,was die böhmischen Staude für die BesHäuptling der neuen Negierung thun würden.Die Direktoren bewiesen sich aber nur in derFüllung ihrer eignen Cassen emsig. DieBürger von Prag verweigerten auch alleGeldbeträge. Zu einen, Landtage, denFriedrich ausschrieb, fanden sich nur sehrwenige Herren und Ritter ein. Es fehltealso Friedrichen durchaus an Gelde. Seineeignen Mittel halte Friedrich schon ganz er-schöpft. Er hatte für mehr als 200000 Tha-ler Geschütz und Kriegsbedürfnisse nach Böh-men geschafft; er unterhielt auf seine eignenKosten 7000 Mann Fußvolk und 1200 Rei-ter, deren monathlicher Sold 80000 Guldenbetrug; er hatte den böhmischen Ständenübcrdicß noch zooooo Gulden vorgeschossen.Freylich hatte er auch zu viel Geld auf Lust-barkeiten und Vergnügungen gewendet. DerGeldmangel wirkte aber ganz ausserordcntlichzu seinem Nachtheile. Die Soldaten seiner
Armee