Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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492
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fern, welche die reichlichen Almosen von dengroßen Einkünften des h. Petrus für die vo-rigen Getreide - und Geldspenden schadloshielten, sich immer mehr an ihr geistlichesOberhaupt, den Pabst, an. Dieser zeigtesich ihnen so nahe in seiner ganzen Würde;ihm hatten sie es zu danken, das; Rom derHauptsitz der katholischen Religion« war, daßan die Stelle der verlohrncn Weltherrschaftdie Hierarchie trat, die durch Missionaricngeschwinder, als durch Heere, wuchs. Dasvom Kaiser Leo ausgegangene Verboth desBilderdienstes benutzte der schlaue Pabst Gre-gor II, die schwachen Banden, welche Rombisher noch an das oströmischc Kaiserthumangeknüpft hatten, völlig zu zcrreisscn, unddurch ihn bewogen, erklärte (726) die Bür-gerschaft Roms, ganz feycrlich, sie würdedem Kaiser zu Cvnsianrinopcl so lange allenGehorsam entziehen, als er nicht christlichund gesetzmäßig regierte. Sie entrichteteihm nun keine Abgaben mehr. Der Kaiserund seine E.rarchcn wollten die Römer durchgewaltsame Mittel anhalten, ihre Schuldig-keit zu beobachten. Der römische Herzogsollte den Pabst als den Urheber der Empö-rung,