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in der Sunna enthalten ist, hat unter denMenschen noch mehr Verehrer gefunden, alsselbst das Christenthum. Dieß bewirktetheils die gewaltsame Ausbreitung desselben,theils seilt Charakter, der der feurigen Ein-bildungskraft, und der reitzbaren Sinnlich-keit der Bewohner warmer Erdstriche, so an-gemessen ist; der schon wegen der Aehnlich-kcit, die er mit den damahligen Hauptreli-gionen hatte, bey Völkern, die im Nach-denken nicht geübt waren, sehr leicht Ein-gang fand. Auch empfahl ihn nicht wenigder Glaube an einen einigen Gott, damanche der damahligen Christen drey Götterhatten, und da die Christen überhaupt be-ständig in Uneinigkeit lebten. Endlich schärfteMahamcds Religion Tugenden ein, die beydem verunstalteten Christeuthume ganz inVergessenheit gerathen waren.
Mohamed, obgleich mit 15 Gemahlin-nen, und noch verschiedenen Concubincn,versehen, hatte doch keine männlichen Erbenhinterlassen. Wer sollte nun über die zahl-reichen, durch Religion vereinigten Stämmed?r Araber, über das ansehnliche, eben so-wohl