Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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Zu dieser Ausführung munterte ihn nunbesonders Bonifacius, der Apostel der Deut-sehen, auf, den Karl - Martcll und seineSohne, bey der Ausbreitung der katholi-schen Religion in Deutschland, so nachdrück-lich unterstützt hatten. Bonifacius war,als Erzbischof von Maynz, eine» der vor-nehmsten Männer des fränkischen Staates.Auf die Art, wie er den übrigen Herrendesselben die Staatsverändcrung darstellte,kam sehr viel an. Nach den Grundsätzendes für die Herrschaft des Pabstes so eifrigbestimmten Bonifacius durste aber eine solcheStaatsverandcrung, ohne die Einwilligungund den Rath des Amtsverwesers Christi,nicht vorgenommen werden. Bonifaciusschickte daher erst den Lullns nach Rom,um die Gesinnungen des heiligen Vaters inder Stille auszuforschen, und wie diesersich günstig erklärt hatte, so rcisetcn zweyausserordcntliche Gesandten Pipins, ein Bi-schof von Wirzbnrg und ein Abt vonSt. Dcnis, nach der Hauptstadt des Ober-hauptes der Christenheit, um demselben dieFrage vorzulegen, ob derjenige, der sichim wirklichen Besitze der Regierung befinde,EallcttiWeltg, ;rTH. Ff nicht