Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
417
Einzelbild herunterladen
 

41?

wendete er seine siegreichen Waffen nach Un-teritalie». Indem er Ravenna, Rom undandere feste Städte, deren Belagerung denschnellen Lauf seiner Eroberungen, oder sei-nes Strcifzuges, aufhalten konnte, unange-griffen liegen ließ, drang er in Untcritalicnbis an die Meerenge von Sicilicn vor, unddas Gebieth des Hcrzogthnms Benevent be-kam theils crwcitctere, theils festere Grän-zen. Der vortreffliche Authari, der zurkünftige» Grüße des longobardischcn Reichsden Weg bahnte, regierte aber nicht längerals 6 Jahre. Seine Gemahlin Theudclinde,die .Tochter eines Herzogs der Bayern, fandden schönen Agilulf, den Herzog von Turin,durch den Authari um sie hatte anwerbenlassen, fo liebenswürdig, daß sie, um ihnganz zu besitzen, ihren Gemahl (590) ver-giftete, und da sie sich durch ihre vorzügli-chen Eigenschaften die Liebe und Achtungder longobardischen Herren erworben hatte,so gelang es ihr ohne viele Mühe, ihm diekönigliche Würde zu verschaffen. Durch ihreZureden bewogen, erklärte er sich für denkatholischen Glauben. Hierdurch erwarb ersich die Achtung und das Zutrauen der Jtalie-Gallctti Weltg. 5r Th. D d »er.