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zugeeignet. Als er, achtzehn Jahre alt,zu seinem Volke zurückkehrte, ward er baldder Liebling desselben, und auf 6oa>o dertapfersten und unternehmendsten von seinenLandsleuten wählten ihn zu ihrem Anführer.An ihrer Spitze nahm er verschiedene Streiftzügc vor; auch eroberte er Singidunum(Belgrad). Indessen war nicht nur seinVater gestorben; sondern auch seine beydenOnkel lebten nicht mehr. Theoderich stelltealso nunmehr den alleinigen König der pan-nonischen Ostgothen vor. Seine großen Ei-gcnschaftcn, und sein Ansehen kamen demKaiser Zcno so bedenklich vor, daß er alleMühe anwendete, die Freundschaft des jun-gen Königs sich zu erhalten. Er ernennteihn zum Consul, und überhäufte ihn mitnoch andern Ehrenbezeugungen und Geschen-ken. Dennoch konnte Theoderich dem unru-higen Geiste seines Volkes so wenig Einhaltthun, daß er bis Constantinopel streifenmußte. Der listige Zeno beredete ihn end-lich, gegen seine Landsleutc, die Ostgothenin Thracicn, die Waffen zu ergreifen. Erbefand sich in diesem Kriege in großer Le-bensgefahr, und nur durch die klugen Vor-stellungen