Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
355
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besten die Franken, die in ihre Gewalt ge-riechen, sehr grausam. D»e Knaben hien-gcn sie an der Hüstflechse an den Bäumenauf; die Mädchen rissen sie an Pfcrdekbpfegebunden von einander, oder sie streckten sieüber Fahrgelcise aus, befestigten sie mitPfählen in den Boden, und fuhren mitFrachtwagen über sie hin. War diefi Ver-fahren nicht etwa eine Wirkung der erbittert-sten Rache, so zeigt es eine barbarischeDenkart der damahligen Thüringer an.

Basina, die das schreckliche Schicksalder Franken durch ihre Untreue veranlagthatte, ward (467) die Mutter Chlodcwigs,des Stifters der fränkischen Monarchie.Die Franken theilten sich damahls in meh-rere Stamme ab. An der Nordsee, in derGegend von Witsand und Dünkirchen, brei-teten sich die Morincr aus; am Rhein hat-ten die Ripuarier (Uferfranken) ihre Wohn-sitze, und iit der Mitte saficn die Salier,über welche Clodewig herrschte. Dieser Cst»,dewig benutzte die damalige Lage Galliens,um sich zum Monarchen desselben aufzuwer-fe». Die Westgothen hatte» ei»en unmün-Z 2 " dige»