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5 (1802)
Entstehung
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tcsdicnst bcschafftigte jetzt mehrere Personen,wie ehedem. Man stellte jetzt immer mehrPrcsbytcri (Aeltcstc) Diaeoni (Diener) Vor-leser, Exorcisten (Teufelbcschwörer) und an-dcre dergleichen Gehülfen, bey dem Gottes-dienste an. Icmehv dem Bischöfe Personenuntergeordnet wurden, jeniehr wuchs seineWürde. In einer Stadt, besonders in ei-ner großen, gab es aber mehrere Kirchen,die ihre eignen Pfarrer und Kirchendienerhatten. Alle diese hatten an dem Bischöfeihren gemeinschaftlichen Aufseher. Diesemwurden in der Folge alle Pfarrer und Kir-chendiener in einem gewissen Bezirke unter-geordnet. So bildete sich das geistliche Sub-ordinationsspstcm allmählig aus. Die- Bi-schöfe in den vornehmsten Städten des römi-schen Staates, z. B. in Rom, Antiochien,Alerandricn, Constantinopcl schwangen sichbald über andere Bischöfe empor. So wur-den aus ihnen Erzbischöfe und Patriarchen.Der Bischof von Rom, von der ersten undeigentlichen Hauptstadt des römischen Wclt-staates, behauptete schon seit dem 2tcnJahrhunderte ein vorzügliches Ansehn. Mannennte ihn bald den allgemeinen, den Ober-bischof;