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bischof; man zog ihn bey der Entscheidungwichtiger Streitigkeiten und Zweifel zu Ra-the', man berief sich auf seinen Ausspruch.Der römische Bischof, der die für ihn sovorthcilhoftcn Umstände vortrefflich zu benu-tzen wußte, ficng schon ini ztcn Jahrhun-derte an, andern Bischöfen sein höheres An-flehn recht fühlbar zu machen, und diejeni-gen, die ihm widersprachen, aus der christ-lichen Kirche zu verstoßen, oder in Bannthun. In der Folge eignete er sich auchausschließlich den Titel Papa (Pabst) zu,der so viel wie Vater bedeutet.
Die Bischöfe, und andere Diener derKirche hatten ihre Stelle, blos dem Zutrauenzu danken, welches sie sich bey ihrer Ge-meinde erworben hatten. An ihrer Wahl"nahmen daher die Glieder der Gemeindeunmittelbar, oder durch ihre Repräsentanten,Antheil. Dennoch maßten sich die Geistli-chen, die sich darin das Beyspiel der jüdi-schen Priester zum Muster nahmen, ein sehrgroßes Anflehn gegen ihre weltlichen Mitbrü-dcr an. Dieses übten sie besonders in demStrafrcchte auS, welches sich in der soge-nannten