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An Schauspielen fanden die damahligenRömer noch mehr Vergnügen, als an derTonkunst. Manche reiche Senatoren erhiel-ten nur deswegen die Würde eines ConsulS,eines Prators, weil sie den großen Aus-wand der Schauspiele bestreiken konnten.Seit dem 4tcn Jahrhundert, oder seit derZeit, wo das Christenthum sieh zur Staats-rcligion erhob, waren die Weibspersonenvon dem Theater verbannt. Jetzt führteman aber auch nur noch Mimen und Pan-tomimen auf; eigentlich bloße Possenspieleund Arleguinaden. Die Mimen erschienenohne Maske, und mit abgcschornem Kopfe.Es zeigten sich schöne Knaben und Mädchenmit biegsamen Gliedern; es zeigten sichTänzerinnen in einem wenig verhüllende!»Anzüge, und in üppigen Stellungen. DieChristen stellten Handlungen aus der Bibeldurch bloße Activn, ohne Dialog, aber mitChorgesang und mit Balletten vor. Manführte wohl gar, dem Stifter der christlichenReligion zu Ehren, in dem Chöre derKirche, auf einem erhöheten Platze vordem Hochaltare, religiöse Tanze auf.
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