Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
307
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im Ueberflnsse zu verschaffe». Da gab esKanäle und Landstraßen in großer Anzahl,welche, in Verbindnng mit den vielen schiff-baren Strömen, die Fortschaffung der Waa-ren sehr leicht und wohlfeil machten. Derwichtigste Handel wurde aber doch zur Seegetrieben, und die Römer legten sich mitgroßem Eifer auf das Seewesen. Da siesich nicht schämten, von andern Nationenzu lernen, die sich besser, als sie, auf dieSchifffahrt verstanden, fo ahmten sie beson-ders den gallischen Venetern (um Vannes)sehr viel nach. *) Ihre Schiffe entferntensich zwar, nach dem Beyspiele der übrigenSccnationcn, meistens nicht weit von derKüste; sie schickten aber doch jahrlich eineFlotte nach Indien, die sich) um den Wegabzukürzen, auf die hohe See wagte. Durchnichts aber wurde der römische Handel wei-ter empor gehoben, als durch AcgyptensVerwandlung in eine Provinz. Aegyptensicherte der Hauptstadt Rom einen großenReichthum von Getreide; es öffnete den

Römern

*) Th. IV. S. Z87.

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