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weisende Sorgfalt der Kaiser, den Wohl?stand der Unterthanen aufrecht erhielt. DasGewerbe war daher noch lange sehr lebhaft;doch bemerkte man dieß weniger in dem öst-lichen, als in dem westlichen Theile desrömischen Staates. Hifpanicn war jetzt sovortrefflich angebaut, daß es ein zweytesItalien vorstellte. Vorzüglich im Wohlstandeaber befanden sich die Bewohner von Bätica(Andalusien und Granada) die ihr Ackerbauund ihre Bergwerke bereicherten. Auch dasnarbonensische Gallien (Südfrankreich) warso vortrefflich angebaut, daß es eher mitdem Hauptlande Italien, als mit einer Pro-vinz, Aehnlichkeit hatte. Ein Land, welchesdurch den sorgfältigen Fleiß der Römer ineinen besonders blühenden Zustand versetztwurde, war Pannonien, welches die Römerin eine Provinz umschufcn, welche die herr-lichsten Producte aller Art, vornehmlichObst, Wein, Gcmüße, Flachs, Getreide,Vieh, hervorbrachte. Der zu Rom und in Ita-lien herrschende Luxus half den Garten - undLandbau, so wie die Viehzucht, nicht wenigbefördern. Selbst von Flandern her wurdengroße Hecrden von Gänsen nach Rom getrie-ben.