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mit der artigen Frau eines andern nicht ineiner vertraulichen Verbindung stand, dergalt bey den Damen für einen Menschenohne alle Lebensart.
In solchen Zeiten wurde auch die Erziehungder Kinder vcrnachläßigt. Die Kinder derVornehmen wurden zu weichlich, die Kinderder Geringen zu frey erzogen. Man machtedamahls, so wie jetzt, öffentlichen Schulenzuweilen den ungerechten Vorwurf, zu derSittcnlosigkcit der Kinder mitgewirkt zu ha-ben. Aber dieser Vorwurf war für dieSchulen ganz unverdient, da, eben so wiein unsern Zeiten, weichliche, üppige undnachsichtsvolle, häusliche Erziehung alleSpannkraft des Geistes und Körpers früh-zeitig unterdrückte; da die Kinder, von ih-rer ersten Jugend an, mit allen Bedürf-nissen des Lupus bis zum Ucberflusse vertrautwaren; da sie unzüchtige Handlungen miransahen, und schamlose Reden so oft mitanhörten. Die ttebertretung einer Vorschriftder Moral verzieh man ihnen eher, alsein Versehen in der Grammatik und imCrremoniell. In der Folge übersah man
aber