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bey den Armee». Alle Arte» des städtischenLuxus schlichen sich unter ihnen ein. Fech-tcrkampfe, Thierhetzen, Wettrennen, Seilstänzerkünste raubten den Soldaten den größ-ten Theil ihrer Zeit. Der Kriegsdienst,auf welchen der Bürger des freyen Romsso stolz war, vcrlohr immer mehr von seisuer Achtung. Zugleich mit dein Frcyhcits-sinne, und der Vaterlandsliebe, verschwandauch die Neigung zum Kriegsdienste. Dieausserordcntlich vermehrte Anzahl der Bür-ger hatte die natürliche Folge, daß der ausihnen genommene Krieger nicht mehr so seh?wie ehedem geschätzt wurde. Vergebenssuchte man durch erhöhten Sold, und durchallerley Vorrechte, die Lust zum Kriegsdienste-einzuflößen. Schon zu Trajans Zeiten durftederjenige, welcher der Werbung nicht fol-gen wollte, einen andern Mann für sichstellen. Die Gelehrten, und andere Per-sonen mehr, waren vom Kriegsdienste be-freyt. Die Stellung der Neerutcn war aufdie Güther vertheilt. Aber es kam dennochso weit, daß man gewaltsame Werbungenanstellen, daß man die Leute ohne Rück-sicht auf das Maß nehmen, daß man Be-wohne?