(4??) auf öffentlichem Platze, und im AmHesichre seiner Leibwache, nieder. Ma.rimus,ein sehr reicher und fein gebildeter Manu,wurde hierauf zum Kaiser gewählt, undEudoxia, Valentinians Gemahlin, mußtesich entschließen, ihn zu hcyrathen. ?lberdie stolze Tochter des oströmischen KaisersTheodos II konnte dem Maximus die Theil-nahme an der Ermordung ihres ersten Ge-mahls, die er ihr unvorsichtig gestand, nichtverzeihen. Aus Rachbcgicrdc lud sie denvandalischcn Geiscrich nach Rom ein. Die-ser erschien ohne Verzug (455 Jun.) miteiner großen Flotte vor der Tiber. Maxi-mus war wegen des großen Anhanges, dendie Eudoxia hatte, sogleich verlohren. Vonjedermann verlassen, hatte er das schrecklicheSchicksal, von dem Pöbel gesteinigt, undvon den Soldaten niedergehauen zu werden.Der römische Bischof Leo I gicng an derSpitze der Geistlichkeit, mit Krcutzcn undbrennenden Fackeln, dem Könige der Vau-dalen entgegen. Kaum wurde aber durchdie demüthigsten Bitten bewirkt, daß dieVandalcn die herrliche Stadt nicht abbrenn-ten, daß sie die Wehrlosen nicht tödtctcn,
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