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neralen ganz abhängige, Regierung nichtlange mehr behaupten. Der Einfluß derGünstlinge, welche das Vergnügen des Mo-narchen zu befSrdern suchten, war so mäch-tig, daß rechtschaffene, um den Staat ver-diente Manner ihrer Eifersucht rmd ihrenRänken nicht entgehen konnten. DießSchicksal hatte auch Actius, der muthigeVertheidiger Galliens. Freylich bewies erein zu starkes Selbstgefühl seiner Verdienste.Er verlangte die Tochter des Kaisers zurGemahlin, und kränkte durch seine großenAnmaßungen Valentinians Hofbcamtcn soinnig, daß sie sich zu seinem Untergängeverschworen. Valentinians Erbitterung wurdeso gereiht, daß er ihm (454) mit eignerHand das Schwerin durch die Brust stieß.Kammcrherrcn' und Verschnittene vollendetendie Ermordung. Eben das Schicksal hattennoch andre würdige Staatsbeamte. Baldstand jedoch ein Rächer derselben auf. DerSenator Maximus, dessen Gemahlin Va-lentinian, theils durch List, theils durchGewalt, zur Untreue verleitet hatte, schwordem untauglichen Kaiser den Tod. Zweyehemalige Trabanten des Actius hieben ihn
(455)