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5 (1802)
Entstehung
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257
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der in der Welt zu leben; sie wünschte sichzu verheyrathen. Diese beyden Wünschekonnte, weil sie gsinibtc, so leicht niemandbesser, als Attila, erfüllen. Durch einenVertrauten überschickte sie ihm in einemRinge ein Recht auf ihre Hand. Attilaließ jetzt nicht sowohl aus Heyrathslust, alsaus Politik, bey dem Valentinian um seineSchwester anwerben. Sie wurde ihm ver-weigert, und man brachte sie nach Italienzurück, wo sie zum Scheine verheyrathet,und dann eingesperrt wurde.

Attila brach hierauf (450) mit einemungeheuren Heere von Hunnen, und andernVölkern, das man auf 700000 Mannschätzte, nach dem weströmischen Kaiscrthumeauf. Er richtete seinen Zug durch den mitt-lern Theil von Deutschland, wo sich nochmanches deutsche Volk gutwillig oder ge-zwungen an ihn anschloß, nach dem Rheinhin. Den Uebergang über diesen Stromerleichterte ihm die Verbindung mit einemfrankischen Fürsten, der ihm gegen seinenBruder zu Hülfe gerufen hatte. In Gal-lien fand er desto größere Schwierigkeiten.GalltttiWeltg. zrTH. N AetiuS,