Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
248
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kriegte ihn nun mit so glücklicher Standhafttigkeit, daß er sich entschlween mußte, überdie Pyrenäen nach Spanien zu gehen. Hierermordete ihn (414) ein Gothe, über des-sen körperliche Gebrechen er mit unedler Un-vorsichtigkeit gespottet hatte.. Sein Nachfol-ger Wallia, vielleicht sein Bruder, machtesich (416) verbindlich, gegen die übrigendeutschen Völker in Spanien zu fechten, undgab die Placidia wieder heraus. Diesewurde nun die Gemahlin des Consiantius,mit welchem Honorius die Negierung theilte.Beyde starben aber nicht lange hinter einan-der; zuerst Constantius (421) und hernachHonorius (42z).

Nun wurde der Sohn des Constantiusund der Placidia, Valentinian III, west-römischer Kaiser, ein Prinz von 6 oder 7Jahren. Seine Mutter Placidia wurdevon dem großen Minister Bonifacius sonachdrücklich unterstützt, daß der von denSoldaten zum Kaiser ernennte geheimeSekretär Johannes, der freylich aber auch(425) durch den morgcnlandischcn KaiserTheodor II geschlagen wurde, nicht aufkom-men