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der Theologe», und durch seinen Verfolgungs-cifer, brachte er heftige Erschütterungen Hersvor, die das von ihm gc stete Gute zumTheil wieder vernichteten; auch bewirkten dienun in Sold genommenen deutschen Truppenmanche Neuerung in Ansehung der Waffenund der Kriegskunst.
Thcodos hinterließ zwey Söhne, den Ar-cadius von achtzehn, und den Honorius voneilf Jahren. Zwar wies er jedem eine be-sondere Residenz an; aber eigentlich sollte esnoch immer Ein Reich bleiben. Beyde Prin-zen hatten wenig Fähigkeiten; beyde warenso kraftlos und so kenntnißlecr, als die mei-sten Römer ihrer Zeit. Theodos hatte daherdie Nothwendigkeit gefühlt, jeden von seinenSöhnen mit einem erfahrnen und einsichts-vollen Rathgebcr zu versehen. Diese Män-ner waren keine Römer. Stilico, der demHonor zugesellt wurde, war ein Vandale, dersich im römischen Kriegsdienste bis zur Würdeeines Qberfeldherrn emporgearbeitet hatte.Theodos hatte ihn mit seiner Nichte Scrcuavermählt, und man hielt ihn fast allgemeinfür denjenigen, welcher den Verlust des Theo-dos