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wurde. Vielleicht hieng es jetzt blos vomWillen des Arbognsts ab, den Kaiserthron zubesteigen. Er hielt es aber für rathsamcr,eine» Kaiser zu schaffen, der sich von ihmlenken lassen müßte. So wurde der bisherigeGroßkanzler Eugcnius Beherrscher des römi-sehen Occidents. Allein Theodosius wollte zudieser Veränderung so wenig seine Einwilli-gung geben, daß Eugenius Anstalten macheumußte, sich mit Gewalt auf dem Throne zubehaupten. Er nahm deswegen viele Frankenund Alemannen in Sold. Doch ThcodosiuSsiegte (Z94) über ihn am Frigidus (Wybaeh)nicht weit von Aquileja. Eugenius war soUnglücklich, in des Theodosius Gefangenschaftzu gerathen, und dieser ließ ihn, als einenunrechtmäßigen Besitzer des Thrones, hinrich-ten. Arbogast, der nun auch kein gutesSchicksal erwarten konnte, stürzte sich in zweySchwcrdter zugleich. Theodosius war nun-mehr alleiniger Beherrscher des römischenReiches; aber schon im folgenden Jahre (zy;)überraschte ihn der Tod. Um die Vertheidi-gung des Reiches, besonders gegen die Go-then, erwarb er sich große Verdienste; aberdurch seine Einmischung in die Zankereyeu
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