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Der Soldat erwarb sich, durch die nähere Be-kanntschaft mit den Gothen, die ihm bisherso fürchterlich vorgekommen waren, wiederMuth. Die weisen Anordnungen des Theo-dosius wurden aber auch vom Glück unter-stützt. Der Tod raubte den Gothen ihrenbraven König Frithigcrn, und mit diesemManne von so entschiedenem Anschn schienalle Einigkeit unter den gothischen Feldher-ren verschwunden. Ihr furchtbares HeerZösete sich in mehrere Abtheilungen auf, diezum Theil in römischen Sold traten. Zwarschlössen sich viele Krieger des Frithigern anden alten wcstgothischen König Athanerichan, der sich jetzt aus dem karpathischcn Ge-birge wieder hervorwagte; dieser fühlte je-doch so wenig Neigung, den Krieg zu er-neuern, daß er vielmehr selbst nach Constan-tinopcl gicng, um sich mit dem Kaiser Theo-dos zu vergleichen. Hier starb er aber ( z8i)und vielleicht ward sein Tod durch den über-mäßigen Genus; der Tafclfrcuden beschleunigt.Die eines gemeinschaftlichen Oberhauptes be-raubten Gothen nahmen nun römische Kriegs-dienste an, wofür ihnen Länderey eingeräumtwurde. Seitdem hatten die römischen Kaiser
eine