22H
Schicksal, in derselben zu verbrennen. Biszum adriatischcn Meere hin, wurde nunvon den unbarmherzigen Deutschen allesschrecklich verwüstet. Selbst die Vorstädtevon Constantinopel blieben nicht verschont.
Gratian, der (Z75) seinen Vater Va-lcntinian I gefolgt war, und seinem BruderValentinian II die Regierung der italienischenund illyrischen Präfcctur anvertraut hatte,theilte, als er durch den Tod des Valensalleiniger Beherrscher des römischen Welt-siaates wnrde, die schwere Regicrungsbürdedesselben mit dem vortrefflichen Theodos,einem Spanier, der, vom Hofe ungerechtbehandelt, im stillen, aber glücklichen Pri-vatstande lebte. Der edeldenkende, muthigeund rastlosthätige Theodos, der, mit einemAlter von zz Jahren, eine ausgezeichneteKriegscrfahrenhcit vereinigte, übernahm dieVertheidigung der östlichen Länder des römi-schen Reichs, und nur seiner einsichtsvollenund klugen Benutzung der noch übrigenHülfsquellen derselben hatte man seine Ret-tung zu danken. Die Armee wurde, so gutals es die Umstände erlaubten, ergänzt.
GallettiWkllg.5tTb. P Der