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5 (1802)
Entstehung
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208
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sich von der Gottheit so reine und richtigeVegriffe^ daß sie keine Götzenbilder/ keinevergötterten Menschen/ keine leblosen Dinge,sondern nur ein einziges höchstes Wesen,verehrten. Zn der Folge nahmen sie dieGewohnheit an, demselben ihre Dankbar-keit durch Opfer von Thieren, und vonFcldfrüchtcn, zu erkennen zu geben. Siebrachten ihm diese Opfer zur Zeit der Son-nenwende und der Nachtglcichen; sie brach-ten sie anfangs unter freyem Himmel, undhernach in Tempeln. Die Unsterblichkeit derSeele gehörte zu ihren vornehmsten Reli-gionsmeyuungen, und sie glaubten, daß dievom Körper getrennten Seelen zu dem höch-sten Wesen versammelt würben. DiesenGlauben aber öemühcte sich (600 v. Chr.)Lao-kjun, der Epikur der Chineser, ihnenzu entziehen. Dieser berühmte Mann, des-sen Mutter auf eben die Art, wie Mariavon Nazarcth, in den- Stand der Frucht-barkeit versetzt worden seyn soll, lebte,nachdem er die Geschichte und die Gebraucheseiner Nation studiert hatte, als ein from-mer Einsiedler in großem Ansehn, und priesdiese Lebensart auch seinen Freunden und

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