Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
187
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liehen Bädern eine prachtvolle Einschließung.Die großen Freyheiten und Vorrechte, wel-che die Einwohner erhielten, lockten ganzeSchaarcn von Familien aus den benachbar-ten Ländern herbey; auch wurde die Volks-menge der neuen Residenzstadt, welche Cowstantin nach seinem Nahmen Constantinopelnennte, durch die Leute vermehrt, die uacheiner Verordnung desselben, keine Ländereyverkaufe» oder vererben durften, wenn siein der neuen Residenzstadt kein neues Hausballten. So wurde Constantinopel bald eineder größten, volkreichsten und schönstenStädte. So gab Constantin aber auch Ge-legenheit, daß der römische Wcftstaat, zudessen Theilung jedoch schon durch Dioclctiander Grund gelegt worden war, in der Folgein zwey von einander auf ewige Zeiten ab-gesonderte Reiche zerfiel. -

Constantin, der sich um die Sicherheitdes römischen Staates so sehr verdientmachte, gab der Einthsilung desselben eineandre Einrichtung. Das Ganze wurde invier große Theile abgesondert, welche vonden General - Gouverneuren, die Präfeeten

hiessen.