rere Völker einen neuen gemeinschaftlichenNahmen angenommen, oder mehrere Völ-ker hatten sich an einen Stamm angeschlos-sen, der vorher weniger -bekannt gewesenwar. Genug, die vielen kleinen Stämme,aus welchen die Bewohner Deutschlands ei-nige Jahrhunderte früher bestanden, warenin einige grösiere Völker zusammengeschmol-zen. Am Rhein machten sich Alemannen,Franken und Sachsen, an der Donau Bo-then und Wandalen den Römern vorzüglichfurchtbar.
Die Alemannen waren, wie schon ihrNahme verräth, ursprünglich Leute von al-lerley Stämmen, welche die ehemaligenWohnsitze der Marcomannen zwischen demMayn und dem Neckar eingenommen hatten.In der Folge, als die meisten suevischenVölkerschaften mit ihnen in Verbindung tra-ten, wurden sie so zahlreich, daß sie sichbis nach dem Rhein und der Donau hinausbreiteten; daß sie von der Lahn bis zurDonau, und von dem Oberrhcin bis zumLcch, wohnten. Jeder Stamm derselben be-hielt seine eigne Verfassung, und nur im
Krie-