sich geschwächt, daß die so lang unterdrück,tcn Perser den muthigcn Plan entwarfen, sichunabhängig zu machen. Ihr Anführer Ard-sclnr (Artaxarxes) dessen Vater Sassan hieß,überwand den parthischcn König Arsaccs, undwurde (226) von den Großen seiner Nationzum Könige erwählt. Da daS parthischeReich aber schon viele Länder verlohren hatte,als die arsacidischo Herrschaft ihr Ende er»reichte, so wurde das neupersische Reich auchnicht so beträchtlich, als das parthische gcwe»scn war. Der Stamm der parthischcn Kö-nige, oder der Arsaciden, dauerte noch eini-ge Zeit in Armenien fort. Die ncupersischenKönige gcriethon aber bald mit den Römernin Händel, weil sie alle Länder, über welchedie Arsaciden jemahls geherrscht hatten, undvornehmlich Mesopotamien, wieder erobernwollten, und schon Ardschir hatte Mühe, esgegen den Kaiser S-vcrus zu behaupten.Sein Sohn Sabur (Sapor I) eroberte nichtnur Armenien, sondern drang auch bis nachSyrien, Cicilicn und Cappadocicn vor, undder brave Kaiser Valerian, der mit zu vielenFeinden auf einmahl zu kämpfen hatte, er-fuhr (26z ) das traurige Schicksal, nicht nur
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