Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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166
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war auf einem Fcldzuge gegen die Perserunglücklich gewesen- Diocletian, der allesaus seinem Cabinette commandirte, glaubtesich deswegen berechtigt, ihn verächtlich zubehandeln. Galerius verbarg seinen ge-kränkten Stolz. Er zog noch einmahl gegendie Perser, kehrte siegreich zurück, undDiocletian, der sein Alter und seine Kränk-lichkeit immer lebhafter fühlte, legte (zoz)die Regierung nieder. Doch soll cS ihmUeberwindung gekostet haben. Er zog, wiemau sagt, zu Nicomcdie in Kleinasien sehrungern aus dem. kaiserlichen Pallasie aufseine schöne Villa bey Salona in Dalmatien.Noch weniger hierzu geneigt, fühlte sich deroecidcntalischc Kaiser Maximian, der überItalien, Afrika und die Inseln regiert hatte,aber, auf Diokletians Verlangen, abdankenmußte. Die bisherigen Casarcn Galeriusund Constantius wurden nun Kaiser; Con-stantius bekam alle westlichen Provinzen,von welchen er jedoch Italien und Afrikaan den Galerius, dem die östlichen Länderzufielen, abtrat. Zeder von ihnen solltewieder einen Cäsar haben. Galerius', dersie wegen seines größeru Anschns ernennte,

wählte