Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
165
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umgekommen war, seinen Mitgencral, denMaximian, einen der besten, aber auchstrengsten Feldherren seiner Zeit, welcherans einem pannonischen Dorfe abstammte,zum Mitkaiscr. Dieser, der sich zu Trieraufhielt, vertheidigte die westlichen Provin-zen des Reichs, wahrend das; Diocletian znAntiochicn für die Sicherheit der östlichensorgte. Bald (292) fanden sich aber diebeyden Kaiser bewogen, sich jeder einen Cä-sar zuzulegen; Diocletian wählte den Gast-ritis, und Maximian den Constantius Chlo-rus (den Blassen), zwey der ausgezeichnet-sten Feldherren. Der romische Weltstaatwurde nnn in vier Theile abgesondert; eswaren aber auch nnn vier Residenzen; eswar auch nun ein vierfacher Hofstaat vorhan-den, und jeder kostete so viel, als vorherder Hofstaat des vereinigten Kaiscrthums ge-kostet hatte. Doch Diocletian, der Beherr-scher der asiatischen Provinzen, der gleich-sam den Obcrkaiser vorstellte, veruneinigtesich mit k>em Cäsar Galerius, unter dessenAufsicht Thracicn und die Donaulander stan-den, so sehr, das; eine wichtige Verände-rung dadurch veranlaßt wurde. Galerius

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