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5 (1802)
Entstehung
Seite
159
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Valerian, der Oberbefehlshaber der galli-scheu Truppe??, die dem Gallus zu Hülfegezogen waren, und Aemilian wurde vonseinen eignen Soldaten gctödtet.

Valerien?, der von vornehme?? Standewar, und viele gute Eigenschaften besaß,der die Abgaben verminderte, trefliche Ge-setze gab, nnd die Staatsbeamten mit vie-lem Glücke wählte, zeigte nur zu wenig ei-gene Thätigkeit und Entschlossenheit, undhatte das Unglück (259) in die Gefangen-schaft der Perser zu gerathen. Darüberfreute sich vielleicht niemand mehr als seinSohn Gallicnus, der ihm als Regent folg-te, aber so wenig Thätigkeit und so vieleLaster besaß, daß er sich fast allgemeinenHaß und Verachtung zuzog. Jetzt warfensich beynahe die Obcrgenerale von allen Ar-meen zu unabhängigen Beherrschern auf.Dieß war die Zeit der sogenannten dreyßigTyrannen. Hier mögen aber nur diejenigenauftreten, welche die bedeutendsten Rollenspielten.

Zu ihnen gehörte Macrian in Asien,Posthumius in Gallien, und Aursolus in

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