Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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154
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weis cv sie nicht zu mißbilligen wagte. Ererklärte seinen Sohn, der den väterlichenNahmen trug, für seinen Cäsar. SeineRegierung bezeichnete eine unbarmherzigeStrenge, weil er dieselbe zur Behauptungdes Thrones für nothwendig hielt; weil ersich an den vornehmen Römern, von denener sich seiner geringen Herkunft wegen ver-achtet glaubte, rächen wollte; weil er dasVermögen von manchem reichen Manne zubesitzen wünschte. Als Feldherr zeichnete ersich durch große Tapferkeit und bewunderns-würdigen Muth aus. Er drang (az6) tiefin Deutschland ein, und schleppte viele Ge-fangene , und vieles Vieh mit fort. Es warsein Plan, das römische Reich bis an dieNordsee auszubreiten. Um dem so angefoch-tenen Theile des Staates in der Nahe zuseyn, schlug er seine Residenz zu Sirmium,in dem jetzigen Slavonien, auf. Wahrendder Zeit übten seine Statthalter zu Romsehr viel Böses ans, und ihre Habsucht warso gränzenlos, daß sie die reichsten Leute inBettler verwandelten, daß sie selbst die Tem-pel und die öffentlichen Kassen nicht schonten.Die Unzufriedenheit der Nation, und be-

son-