Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
153
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einschränken lassen, daß sie ihren Oberbe-fehlshaber, Ulpian, der auf eine strengereKriegszucht drang, in Gegenwart des Kai-sers ermordete. Doch Alexander selbst hatte(2g5 im Aug.) das Schicksal, von denSoldaten der gallischen Armee, die er in derGegend von Maynz commandirte, getödtctzu werden, weil er ihnen nicht so vieleFreyheiten, als seine Vorgänger, gestattenwollte. Schade, daß die römische Welt die-sen gutmüthigen, wohlthätigen und bravenKaiser so bald vprlohr!

Wahrend der Verwirrung, die Alexan-ders unvcrmuthetcr Tod verursachte, riefendie Officierc und Soldaten ihren Qbcrgencral(C. Julius Verus) hernach Maximinus, der an'Alexanders Ermordung großen Antheil hatte,zum Imperator aus, und die übrigen Ar-meen schlössen sich, als dieser Ernennungniemand widersprach, an sie an. So bestiegMaximin, der Sohn eines Gcten und einesAllanin, in Thracien gcbohrcn, und durchseinen ausserordcntlich großen und starkenKörper ausgezeichnet, den römischen Kai-serthron. Der Senat genehmigte seine Wahl,

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