Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
141
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gen die Chattcn und Alemannen zu Felde.An persönlicher Tapferkeit fehlte es ihm nicht;aber an Generalstalcnten. Daher mußte erden Frieden erkaufen; daher mußte er sowohldiesen, als andern deutschen Völkern, einenTribut bezahlen. Um die hierzu nöthigenSummen aufzubringen, ließ er falsches Geldmünzen. Den Jnnhalt des mit den Deut-schen geschlossenen Vergleiches durste niemandals die Personen, denen er sich als Unter-händler bedient hatte, erfahren, und dieseließ er hinrichten, damit sie nichts ausplau-dern möchten. Denn so schlecht er die Würdedes römischen Staates behauptet hatte, soglaubte er sich dennoch zu dem Beynahmender Germanir, der Alemanne berechtigt.Er durchzog hierauf, in der eigentlichen Trachteiner jeden Nation , durch deren Land er kam,die asiatischen Provinzen. Auf dieser Reisemußten ihn die Senatoren, von welchen ihndie meisten begleiteten, nicht nur freyhalten;sie mußten ihm auch zu Ehren Feste und Lust-barkeiten anstellen. Weil die Parther da-mahls untereinander selbst uneinig waren, soglaubte er vielleicht, die Ehre ihrer Unterjo-chung mit leichter Mühe erlangen zu können:

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