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versagen konnten, er ließ demPapinian, ei-nen berühmten Rcchtögclehrten, den Kopfabschlagen, weil sich der edle Mann nichtentschließen konnte, eine Rede zu verfertigen,durch welche Caracalla die Ermordung seinesBruders rechtfertigen wollte. Selbst seinenErzieher, den würdigen Cilo wollte er ermor-den lassen. Die Soldaten schleppten ihn ausdem Bade über die Straße, rissen ihm die Klei-der vom Leibe, und mißhandelten ihn mitSchlagen, i Dieser Anblick erregte das Mit-leiden des Volkes und der Soldaten so leb-haft, daß sich Caracalla seiner Absicht schämte.Nun mußten aber die Soldaten sterben, dieihn nicht ermordet hatten. Caracalla waraber nicht allein grausam, sondern auchhöchst verschwenderisch, eitel und niederträchtig.Er verschwendete das Geld, das ihm diedrückenden Abgaben der Unterthanen einbrach-ten, an Leibgardisten, Schauspieler, Pos-senreißer und Fechter. Die Soldaten beka-men ausser ihrem gewöhnlichen Sold jährlichnoch über 70 Mill. Drachmen (iz Mill.Thaler). Er wollte den Hadrian nachahmen.Daher besucht er eine Provinz nach der an-dern. Er zog (214) von Gallien aus gc-- . gen