rig
Freunden empfohlen. hatte, auf den Thron.Erst 19 Jahrs alt, besaß er im Grunde leinböses Herz, aber zu wenig Verstand, um derVerführung znr Ueppigkeit und Grausamkeitwiderstehen zu können. Er glaubte den Thron,ohne die Gunst der Leibwache, nicht sicher ge-ring besitzen zu können. Daher begab er sichin das Lager derselben, und überreichte ihr,nach einer kurzen aber schmeichelhaften Rede,das gewöhnliche Geschenk. Das Zutrauenzu ihm vcrlvhr sich aber sehr bald, als erseines Vaters Minister und Vertraute ent-fernte; als er diese würdigen Männer gegenjunge Leute vertauschte, die kein andres Ver<dienst hatten, als das; sie seine sinnlichenAusschweifungen beförderten. Daraus wurdenun eine Regierung, wo Günstlinge undMaitressen die wichtigsten Aemter besetzten,und die vornehmsten Staatsangelegenheitenleiteten. Seine Schwester Lucilla, die ihnallgemein verhaßt sah, die es aber auch un-erträglich fand, daß die Gemahlin ihres Bru-ders den Rang vor ihr hatte, traf (181)mit einigen von ihren Freunden die heimlicheVerabredung/den römischen Staat von demuntaugliche^ Monarchen zu befrcpcn; aber ihr
Plan